Pläne für die Zukunft geschmiedet

Neugraben-Scheideholzer Neujahrsempfang wieder ein voller Erfolg

Der Neugraben-Scheideholzer Schützenkönig André Siebert und seine Königin Yvonne Helmerichs hatten die Mitglieder zum traditionellen Neujahrsempfang in die Gaststätte „Am Falkenberg" im Falkenbergsweg 56 eingeladen. Die Adjutantenpaare Florian und Aygul Hailer, René Böttcher-Szymanski und Daniela Geschke sowie der Adjutant und Vizekönig Gerd Wittleben kümmerten sich mit der Gastwirtin Martina Andreas um das Wohl der zahlreich erschienen Gäste.

Über 50 Vereinsmitglieder und Freunde folgten der Einladung und überbrachten ihre Grüße und Glückwünsche dem Schützenkönigspaar. Zum Brunch gab es für alle ein hervorragendes kalt-warmes Buffet und wer wollte, konnte zur Kaffeezeit ein oder mehrere Stücke Kuchen essen. Dazu servierten die Adjutantenpaare kalte sowie warme Getränke und es gab in gut gelaunter Atmosphäre viele ergiebige Gespräche für das neue Jahr 2020.

Der erste Vorsitzende Frank Schwarz bedankte sich im Namen des Vorstandes für die Organisation des Neujahrsempfanges und nutzte den Augenblick, die Mitglieder für ihren außergewöhnlichen Arbeitseinsatz im zurückliegenden Jahr zu loben und gab ihnen die besten Wünsche für das neue Jahr auf den Weg.


Die Anwesenden blieben bis in die Abendstunden und bedankten sich beim Schützenkönigsteam sowie der Gastwirtin für den schönen Tag.


Für uns geht es weiter!

Neugraben-Scheideholzer Pistolenschützen gehen in die Altersriege

Die Scheideholzer Pistolengruppe wurde Mitte der 80er-Jahre aus aktiven und um den Schützenverein Scheideholz verdienten Schützenbrüdern gegründet.  Jeden ersten Mittwoch im Monat schossen sie im Sommerhalbjahr zehn Schuss mit dem Revolver auf die 25 m entfernte 10er–Ringscheibe. Im Winterhalbjahr ging es auf den Luftpistolenstand und der Beste wurde mit zehn Schuss aus der LuPi ermittelt.

Norbert Ranft kümmerte sich die letzten Jahre um den reibungslosen Ablauf des Pistolenschießens. Dazu gehörte, dass zum Revolverschießen genügend 9-mm-Munition vorrätig war, dass die Pistolenscheiben zum nächsten Schießen wiederaufbereitet sind und dass alle Mitglieder der Gruppe über die nächsten Termine informiert waren. Mit Frank Schwarz kümmerte er sich zudem um die Sommer- und Weihnachtsfeiern.

 


Der Mitgliedsbeitrag der Pistolengruppe wurde monatlich gezahlt und der Kassierer der Pistolengruppe Jürgen Milter nahm das Geld ein und verwaltete es. Der Beitrag staffelte sich wie folgt:

-       1€, wenn das Mitglied mittwochs beim allgemeinen Schießtraining war;

-       2€, für jeden Mittwoch, den das Mittglied nicht beim allgemeinen Training war;

-       5€, wenn das Mitglied beim Treffen der Pistolengruppe gefehlt hatte.

Die Weihnachtsfeiern hatten es bis Ende 2010 in sich. Vor und nach dem Essen mussten drei Spiele absolviert werden. Die Besten erhielten einen Preis. Der erste bekam dazu einen Pokal, der letzte die rote Laterne. Der Festausschuss für das nächste Jahr wurde zum Beispiel aus vorher bestimmten Platzierungen ermittelt. Er hatte die Aufgabe, ein Sommerfest und die Weihnachtsfeier zu organisieren. Zum Essen gab es viele Jahre als Vorspeise eine Waldpilzsuppe, als Hauptgericht ein Wildbrett mit winterlichem Gemüse, Kroketten, Kartoffeln und zum Abschluss ein Dessert. Noch heute wird gerne aus der Zeit, als Klaus Bösch Wirt des Schützenheims war, erzählt. Auch die Getränkeauswahl erfüllte jeden einzelnen Wunsch.

Über 35 Schützenbrüder fanden sich zwischen 2000 und 2010 in der Pistolengruppe wieder. Bis Ende des letzten Jahres sank die Mitgliederzahl dann allerdings auf unter zehn und auf dem letzten Sommerfest 2019 beschlossen die verbliebenen „Pistolenschützen", sich der Altersriege im Schützenverein anzuschließen.

Die letzten Weihnachtsfeiern fanden in der Gaststätte „Zur Börse“ in der Francoper Straße statt. Zuerst kegelten die Anwesenden ihren Besten und den Pudelkönig aus. Wie in jedem Jahr gab es für den Pudelkönig und die Besten einen attraktiven Preis. Im Anschluss konnte sich jeder die Getränke und das Essen aus der Speisekarte aussuchen. Trotz des leicht fortgeschrittenen Alters der Pistoleros, hielten sie in der von Gerd und Yenis Krause geführten Gaststätte bis nach Mitternacht aus.

Es gibt viele Geschichten rund um die Pistolengruppe. Ein kleiner Ausschnitt:

 

2004 – Forellenangeln Gut Schnede

Jeder wollte so schnell wie möglich den ersten Fisch an Land ziehen. Frank war der erste, zwar hatte er den Haken nicht im Fisch, dafür in seiner Hand. Zum Glück war man bestens ausgestattet, um eine ambulante Operation vor Ort vornehmen zu können. Dr. Hättich, bewaffnet mit Zange und Ouzo, vollbrachte eine chirurgische Glanzleistung, in dem er den Haken entfernte, ohne die Hand zu amputieren.

Während die meisten Angler fünf bis sechs Fische an Land zogen, bissen die Forellen bei Sven Weide besonders gerne. Er hatte am frühen Nachmittag bereits 22 (!) am Haken.

 

2005 – Mit der Pistolengruppe auf große Fahrt

Mit der Barkasse „St. Pauli" schipperten wir, 18 Schützenbrüder aus der Pistolengruppe, alleine mit dem Kapitän und einer jungen Begleitung durch die Kanäle, Fleete und Gewässer im Hamburger und Harburger Hafen. André Josko und Sven Weide organisierten die Bootstour. An Bord gab es die üblichen Getränke sowie eine deftige Gulaschsuppe.

 

2007 – Pistolenschützen beim Tontaubenschießen

Sven Noack, Günther Cours und Christian Gieske bereiteten alles für das Gelingen des Tages vor. Kaffee, Mett-, Käse-und Lachsbrötchen zum Frühstück und dazu ein frisch gezapftes Jever vom Fass. Zuerst kamen die Viecher in einer Höhe von ca. 1 m Meter auf uns zu geflogen und wir mussten sie mit dem ersten oder zweiten Schuss treffen. Norbert Ranft und Sven Weide konnten das besonders gut und wurden mit einem Preis belohnt. Diese Übung war verhältnismäßig einfach, wenn man bedenkt, das die Tonteller auch aus einem Ober- und Unterhaus, mal von oben oder von unten, immer abwechselnd von links oder rechts über die Pläne flogen.

 

2011 – Ausflug zum Pferderennen nach Stove

Durch eine sehr gute Verbindung eines Scheideholzer Schützenbruders zum Organisator, konnte für unsere Pistolengruppe ein eigenes VIP-Zelt direkt an der Rennbahn aufgebaut werden. Nach einer anstrengenden Anreise mit der S-Bahn über Neugraben und Bergedorf ging es mit dem Bus nach Stove. Nachdem den Pistoleros die Grundregeln des Pferderennens erklärt wurden, wetteten sie mutig drauf los und gewannen am Ende einen guten Betrag von 2.500 €.

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TELEFON:  +49 (0) 0179 398 11 01

ADRESSE: Im Neugrabener Dorf 48b

                     21147 Hamburg

 

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